Episode 11 – Er ist tot, Jim…

19. August 2009

Unser erster Ausflug in die Warhammer 40k Welt hat uns zu dieser Episode inspiriert. Unser gnadenloser Meister Mathias hat uns bis an die Grenze des Todes gebracht. Also haben wir uns hingesetzt und uns (ganz allgemein) über den Tod im Rollenspiel unterhalten. Das Ergebnis könnt ihr, in dieser etwas längeren Episode hören. Viel Spass!

Links zur Episode

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Weitere Informationen zur Episode

Aus dem Amagi Archiv stammt dieser Artikel namens „Death Gift“. Derzeit ist die Homepage mit allen Artikeln nicht zu erreichen. Wenn sie wieder da ist, verlinken wir darauf, denn es gab noch einige andere Hinweise zum „Death Gift“ die nicht im Podcast besprochen wurden.

THE LEGACY POOL

If this option is used, nothing special happens at the time of death. Instead, their character sheet (or whatever) is set to the side, and a “legacy pool” of points is created in their honor; the starting value of this pool is (2 points, plus 1 per session of play the character appeared in). Legacy points are not recovered naturally; once the pool is empty, that’s typically it. Legacy can be spent by any player whose character was familiar with the dead one, with group permission, in the following ways:

A trick they knew: By spending a legacy point, a character may make use of a single (generally only non-combat) skill that was possessed by the character that died; if this would generally require a dice roll, the roll should automatically be maximized. When using a legacy point in this way, the character should explain (inventing details as required) how the dead character ‘showed them this trick’.

A helping hand: If there are ‘helping rules’, a character might spend a legacy point when performing a task or a deed that the dead character would have approved of. If so, they receive ‘help’, as if the dead character was present and assisting, that takes the form of minor happenstance, sudden inspiration, or the like. The character will feel as if their dead ally was ‘lending them a hand’ in this task.

A story they told me: A character might spend a legacy point to ‘recall’ information that was known by the dead character (or reasonably could have been), in the form of something the dead character once said to them while alive. They should relate or describe the information in this fashion – as ‘something that so-and-so told them once’. If a knowledge roll of some kind would be needed by the dead character for that character to have known the information (but they did have the skill), maximize the roll.

THE GIFT IS ELSEWHERE / REFRESHING THE LEGACY
A dying character might well have ‘things not done’ that the characters might choose to take up as their own cause. In such a case, the ‘death gift’ of the character might be something stored, held, or left behind, which they will be given or can claim as part of ‘wrapping up’ that business. Alternatively, taking care of the business of a dead comrade might add points to the legacy pool.

GOING FURTHER WITH LEGACY

As a plug-in concept, the idea of a legacy pool can be employed in a number of other ways. It would be entirely possible to start a campaign about a group of young students of a single mentor, with the mentor dead before the campaign even begins, and a significant legacy pool to unify the group. In such a case, the character sheet for the mentor might be already filled in, or the players might create it as they use legacy points, giving that mentor the abilities the character wishes to draw upon.

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14 comments on “Episode 11 – Er ist tot, Jim…

  1. Thomas Aug 19, 2009

    ja, ich kanns auch kaum erwarten bis die neue folge „ausgespielt“ rauskommt… …
    tolle folge! kann zum spieler tod hier mal was weit bekanntes zitieren:
    Spielleiter: „In schnellem Tempo rast ihr durch den dichten Wald und nur im letzten Moment schafft ihr es direkt an dem ploetzlich aus dem dickicht erscheinendem Abgrund stehen zu bleiben. Nur wenige Centimeter trennen euch von dem sicheren Tod.“
    Spieler: „Puh, das war knapp!! Ich dreh um und geh einen schritt zurueck.“
    Spieler Tod.

    Gut fande ich diesmal auch das ihr mal ein paar anektdoten aus euren Spielen gebracht habt und damit verdeutlicht habt was ihr meint. haeufig kann man einfacher eine situation direkt beschreiben als zu versuchen sie moeglichst allgemeingueltig zu erklaeren…

    p.s.: tim hat mal jemanden sterben lassen weill er seiner Drohne den auftrag gegeben hat alles zu erschiessen was durch die einzige Tuer in den Raum geht. nachdem er dieselbige von aussen geschlossen hat ist er wieder rein weil er seine schluessel vergessen hat…

  2. Mathias Aug 20, 2009

    muhahaha… na ich glaube ich würde dann noch einen Intelligenzwurf gestatten, aber ansonsten war das jawohl die realistische Konsequenz seines eigenen Handelns. ;]

  3. Marcus Aug 20, 2009

    Wieder eine ganz hervorragende Folge. Ich fand vor allem diese Idee mit den Legenden-Punkten sehr interessant. Bei solchen harten Fakten, also Spielmechaniken, wäre es meiner Meinung nach toll, wenn ihr dazu einen Link oder einen kleinen Eintrag auf der Website machen würdet, wo man alles noch einmal nachlesen kann. So muss ich die Folge mühsam durchspulen, um mir das noch einmal vor Augen (bzw. Ohren) zu führen.

  4. Gute Idee, das werden wir machen! Ich such das mal raus und setze es im Laufe des Tages rein :-]

  5. Macthulhu Aug 26, 2009

    Ja auch ich fand die Folge wieder super … vor allem hab ich mir auch endlich mal (hab nämlich über Euren Podcast und Daniels Erzählungen auf dem Cthulhu Con erstmals von Neil Gaiman gehört) … eine Kurzgeschichtensammlung als inszenierte Lesung bei iTunes von ihm runtergeladen … und muss sagen, die Story von ihm sind echt erste Sahne …. vor allem die Geschichte „Shoggothen .. irgendwas“ … über ein Kaff Namens Insmouth … welches aber in England ist … (zu finden auf dem Hörspiel : „Die Messerkönigin“) … gleichnamige Geschichte ist leider nicht drauf …

  6. Die Kurzgeschichten sind wirklich sehr schön. Schlag zu, wenn du das Buch irgendwo siehst! Da sind ganz tolle Storys drin :-]

    Übrigens: Ich hab den Volltreffer gesehen, war echt gut :-]

  7. Macthulhu Aug 26, 2009

    wenn ich was von ihm in die Finger bekomme, oder mal nicht mehr weiss was ich so brauche, werde ich mir mal das eine oder andere Buch / Hörbuch nochmal von ihm zulegen 🙂

    PS: Übrigens 😉 Der Volltreffer ist mein Volltreffer, schön das er Dir gefallen hat … ist halt echt 80s like …

    Bis dann mal, … sehn uns ja spätestens im Oktober 🙂

  8. Danke noch mal für die freundliche Erwähnung von „Ausgespielt“. 🙂
    Wir werden bald wieder für euch da sein – und alsbald können wir uns auch mal über eine Kooperation unterhalten. Würde uns sehr freuen.

    Die Sendung war erneut erste Sahne. Auch mir hat das Konzept „Seine Legende lebt weiter“ extrem gut gefallen.

  9. T2-Keks Sep 1, 2009

    @thomas: das is ja glatt gelogen! 😛
    die situation is schon richtig,aber ihm is selbst noch rechtzeitig eingefallen was da sache ist. wäre es ihm nicht eingefallen… naja, die würfel hätten entschieden 😉

    bin vertreter der hart aber fair spielart. wenn die würfel schlecht fallen oder die situation einfach grausig ist, sterben auch spielerchars, oder werden nachhaltig verletzt wenn das system es vorsieht bzw es passend erscheint. möglichst nur aus ingame gründen und schicksal, wenn spieler sich schlecht auskennen bestrafe ich sie nicht dafür.

    aber kämpfen ist eben nicht ungefährlich und man kann auch mal gründlich pech haben. dazu kommt eben dass ich fast nur spiele leite wo eben keine heldenfiguren gespielt werden.

    gruß,
    tim.

  10. Interessant. Kommt hier noch ein Folgeartikel? Würde gern einiges mehr darüber erfahren. Könntest du mir per Mail weiterhelfen?

  11. Affenbauch Jul 9, 2010

    Tach, Männers!

    Ich finde eure Pottcasts absolut großartig.

    Eine Sache fällt mir jedoch immer wieder auf: Ihr schmeißt oft „Spielercharakter“ und „Spieler“ durcheinander, was teilweise zu recht interessanten Aussagen führt. 🙂

    Mal ist von „Spielertod“ die Rede oder der „Spieler“ muss einen Arm lassen. 😀

    Das ist doch ein wenig heftig, oder? Hehe…

    Euch weiterhin viel Spaß!

    Beste Grüße aus Bochum,
    Affenbauch

  12. Kleine Alternative, mit der man freiere Möglichkeiten hat, sich auf die verstorbenen zu beziehen:
    Mit dieser Regel ist es sterbenden Charakteren erlaubt, das Charakterblatt zur Seite zu legen, mit einem Token pro Charakterlevel. Die Spieler dürfen, solange die Gruppe damit einverstanden ist, die Tokens dafür ausgeben, mit einem Wert des Charakters zu agieren – normalerweise gilt das nicht für Kampfwerte. Abgesehen von diesen Tokens, darf pro Spielsitzung eine Fähigkeit eines verstorbenen Charakters eingesetzt werden. Diese Einsätze müssen rollenspielerisch erklärt werden, dabei kann durchaus auch retroaktiv eine Narration erfunden werden, bei der aber der ursprüngliche Spieler des Charakters ein besonderes Gewicht erhält. In besonderen Situation, wenn die Erinnerung an einen verstorbenen Charakter in einem besonderen Maß aufkommt, können wieder Tokens für die Gruppe zugänglich gemacht werden. Sollte ein anderer Charakter (oder ein Spieler), das kann auch der neue Charakter des Spielers sein, eine besondere Beziehung zu dem Verstorbenen haben, oder sich die Beziehung verändern und die Erinnerungen aufleben, so können diesem auch bis zu drei eigene Tokens verliehen werden.
    Werden in dem System „Schicksalspunkte“ verwendet, können sie als Tokens verwendet werden.