Robin D. Laws hat in seinem Klassiker Robin’s Laws of Good Gamemastering (Gutes Spielleiten) die Wünsche und Geschmäcker von unterschiedlichen Spielern in Typen eingeordnet. Wir möchten uns in dieser Episode mit den Typen und ihren Wünschen befassen und werfen daher einen Blick auf:

  • den Power-Gamer
  • die Kampfsau,
  • den Taktiker,
  • den Spezialisten,
  • den Schauspieler,
  • den Geschichtenerzähler,
  • und den Gelegenheitsspieler.

Wir wünschen viel Vergnügen!

 

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25 comments on “Episode 42 – Spielertypen nach Robin D. Laws

  1. masterdeath Aug 14, 2010

    Hallo Leute,

    obwohl ich sowohl eure, als auch die Ergüsse von Pihalbe zu dem Ganzen gehört habe und ich bei Folgen sehr gelungen fand, gefällt mir eure Disskussion deutlich besser. Achim mag den Nachteil haben allein zu sein, aber ich finde, ihr kommt von seinem stark theoretischen Ansatz weg und beschreibt besser die Problematiken, die durch verschiedene Spielertypen entstehen können, wobei Achim in der Theorie brilliert.

    Daher meine Wertung:

    Theroriepunkt an Achim, Bezug zur Spielsituation geht an euch (auch wenn ich auf die Spielleitertipps gespannt bin)

    Weiter so und ich freue mich ebenfalls auf Themen, die vll nur indirekt mit dem RPG zusammenhängen, auch wenn ich wohl aus dem Pokemon-Alter raus bin und mir daher eine Folge zu Sammelkartenspielen nicht geben würd 😉

  2. Christian Aug 15, 2010

    Hey!

    Dieser Spielertyp bin ich:

    You Scored as Butt-Kicker

    You like a streightforward combat character. After a long day at the office, you want to clobber foes and once more prove your superiority over all who would challenge you.

    Butt-Kicker 83%
    Tactician 75%
    Storyteller 67%
    Method Actor 50%
    Specialist 50%
    Casual Gamer 25%
    Power Gamer 25%

    Mfg
    Christian

  3. Putenbrust Aug 16, 2010

    Hallo System-Matters-Team!

    Diese Episode ist wirklich eine Perle! Sehr amüsant zu hören und die behandelte Materie gehört nach meiner Meinung ganz nach oben auf der Prioritätenliste jedes Spielleiters.

    Ich möchte aus meiner Gruppe kurz zwei „Fälle“ präsentieren, die vielleicht Patrick respektive Mathias interessieren könnten.

    1. (an Patrick, weil du gesagt hast, ein Storyteller möchte immer die Geschichte aktiv mitbeeinflussen): In meiner Gruppe ist ein Charakter, der in meinen Augen ganz viel Storyteller in sich hat: Ausgefeilte Hintergründe, kein übermäßiges Interesse an Kämpfen und langen Tabellen und immer unterwegs mit sozial involvierten Charakteren. Im Rollenspiel selber ist er aber oftmals recht still und greift mitunter erst ein, wenn er direkt angesprochen wird. Krass war es bei unserer Test-Runde Unknown Armies – das geniale Abenteuer mit Bill Togue – als sein Charakter als einziger (durch einen glücklichen Würfelwurf) etwas wahrnahm, was es ihm möglich machte, die Story massiv zum Guten zu beeinflussen – nach seiner Reaktion gefragt sagte er dann „Ich warte und mache nichts“ und brachte die Gruppe in arge Schwierigkeiten (was ich sehr unterhaltsam fand). Nach der Sitzung fragte ich ihn, warum er denn nicht eingreifen wollte. „Ich wollte sehen, wie die Geschichte sich weiterentwickelt, wenn ich Mist baue“, sagte er. Allgemein hat er mal gesagt, sich gerne selber in den Hintergrund zu stellen, weil er die Geschichte eher erleben möchte als verändern. Und er ist kein Casual-Gamer :-), aus meiner Gruppe wahrscheinlich der involvierteste.

    2. (an Mathias zum Thema „Wie stellt man Casual-Gamer zufrieden): Ein anderes Mitglied meiner Gruppe ist bekennender Casual-Gamer und hat mir auch schon viel zu rätseln gegeben. Wie aber jeder Archetyp gibt es, denke ich, auch den Casual-Gamer nicht ganz in Reinform. Im Hintergrund hat jeder so seine Nische, in der er sich wohlfühlt. In unserem Fall ist das das Taktieren. So ist unser Casual-Gamer eben immer der Schatzwart, spielt meistens unterstützende Klassen (im Fantasy-RS) und gibt auch auf der Meta-Ebene in Kämpfen und beim Aufleveln anderen Tips, wie sie sich noch optimieren können. Das bietet natürlich schon viel, um diesen Spieler anzusprechen, ich muss nur hin und wieder aufpassen, ihn in den „anderen“ Bereichen des Rollenspiels nicht zu überfordern (er wird zum Beispiel story-technisch nicht gerne vor weitreichende Entscheidungen gestellt).

    Zu guter Letzt habe ich noch was [nicht nur] für Daniel (ich will ja niemanden vernachlässigen ;-): Es gibt mehr Rollenspielertypen als Robin D. Laws sagt! Zumindest nach der (dem Titel nach) humoristischen Rollenspielseite lustigesrollenspiel.de . Dort hat sich ein deutscher Zeichner die Mühe gemacht, einige von Laws bekannte und noch diverse andere (mir sträuben sich bis heute die Haare beim „Weißen Wolf“ :D)mit einem Augenzwinkern zu porträtieren und zu beschreiben. Absolut empfehlenswert:
    http://www.lustigesrollenspiel.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=31&func=viewcategory&catid=3

    Viele Grüße und weiter so! Ab morgen werdet ihr definitiv von mir geflattrt!

    Michael

    PS: Für die Statistik: Noch ein Method-Actor, wobei ich mich nach eurer Diskussion mehr als Storyteller fühle:

    Method Actor
    92%
    Storyteller
    83%
    Tactician
    67%
    Specialist
    25%
    Power Gamer
    25%
    Casual Gamer
    17%
    Butt-Kicker
    17%

  4. Putenbrust Aug 16, 2010

    Oh verdammt, eins hab ich vergessen:
    Achim wollte ich nochmal kurz (falls er das hier liest) ein Cthulhu-Abenteuer für „Special Effects“ empfehlen: „Projekt Ikarus“ aus dem Abenteuerband „Aus Äonen“ (leichte Spoiler folgen). Dort erforscht ein Astronautenteam frisch aus der Cryo-Zelle ein scheinbar verlassenes Schiff im Stile von „Event Horizon“. Der Clou: Der Bordcomputer ist nicht nur intelligent und während des Abenteuers immer (!) ansprechbar, er ist auch noch schwer beschädigt und scheint den Charakteren auch manchmal mehr ein Feind als ein wirklicher Helfer zu sein.

    In einem durch Schwarz/Rot/Bläuliches licht und – Achtung, Klischee – tonnenweise Alufolie in ein Raumschiff verwandelten Raum habe ich dieses Abenteuer unlängst zusammen mit einem zweiten SL zusammen gemeistert, der den Bordcomputer übernahm. Dazu war er nicht mal anwesend, aber per Mikrofon ansprechbar. Ich war mit ihm über ein Chatprogramm in Kontakt für den Fall, dass ihm zum Beispiel die Antwort auf eine unerwartete Frage der SCs nicht klar sein würde. Er wiederum war über Skype hörbar und benutzte ein Programm namens „Voicemorph“, dass alles was er sagte in einen monotonen, angenehm weiblichen Singsang a lá Navigationsgerät verwandelte. Das Sprechen mit einem wirklich „unsichtbaren“ Bordcomputer, der manchmal sogar in meine Ansagen reinplauderte, machte gut Stimmung und ist allen Beteiligten bis heute als unser bester Cthulhu-Abend im Gedächtnis geblieben. Die Szenen liefen mitunter ungefähr so ab:
    „Computer?“
    „Ja?“
    „Scanne das Schiff nach organischen Lebensformen“
    „Diese DAten sind klassifiziert. Authorisation benötigt“
    „Ach Mist, dann gib uns wenigstens unsere aktuellen Raumkoordinaten!“
    „Aktuelle Raumkoordinaten: Sechsundvierzig Alpha, neun Beta und Minus neunzehntausendachtun—Kritischer Fehler. System wird neugestartet. Selbstanalyse.“

    „Wünschen Sie Musik?“
    „Nein, wir kommen ganz gu…“
    (-ein dissonanter Mischmasch aus allen möglichen Störgeräuschen überlagert jedes Gespräch-)
    So, jetzt ist aber wirklich genug Selbstdarstellung, selbst für einen Method-Actor. Gute Nacht!

  5. King Sparrow Aug 16, 2010

    Hallo ihr 3!

    Ich wollte auch nur mal wieder sagen echt gute Folge.

    Da ich ja ein Gamemaster-Noob bin, würden mich die Spielleitertypen echt interessieren.

    Ich für meinen Teil denke, das es doch verdammt viel Aufwand ist, jedem Spielertypen in einem Abenteuer gerecht zu werden. Gerade wenn man Länger spielt, also Kampagnen oder Spiele mit Charakterentwickelung, ist es doch besser Abenteuer mit Schwerpunkten zu setzten. Ich denke da an den Barbar der nicht in Raserei fallen darf, weil sonst die Gruppe in arge Schwierigkeiten kommt. Ist auch nicht einfach zu spielen.

    Jetzt möchte ich nochmal eine Lanze für SHADOWRUN brechen.
    NICHT alle Spieler von Shadowrun sind Buttkicker und Powergamer. Shadowrun bietet auch genügend Material für die anderen Spielertypen.

    Ich hab natürlich auch den Test gemacht und folgendes ist dabei heraus gekommen:
    Method Actor
    75%
    Tactician
    67%
    Storyteller
    67%
    Specialist
    33%
    Butt-Kicker
    33%
    Power Gamer
    33%
    Casual Gamer
    25%
    Eigentlich hängt mein Herz am Storyteller, nichts geht über eine gute Geschichte. Aber ich mach auch gerne Sachen wie:“Think your Way in, shoot your Way out.“
    Macht weiter so, und vielen Dank für die Danksagung, die ging runter wie Öl *grins*

  6. Vielen Dank für die ausführlichen Kommentare.

    @Putenbrust: Den Weißen Wolf kenne ich natürlich :-] Da sind echt gute Sachen dabei!

    @King Sparrow: Die Spielleitertypen kommen dann bald :-]

  7. Marcus Johanus Aug 16, 2010

    Eine besonders gelungene Folge. Ich halte Laws Idealtypen für ein sehr wichtiges Werkzeug, um am Spieltisch und bei Vorbereitungen meinen Spielern mehr Spaß zu ermöglichen und auch für einen guten Weg, um mir selbst darüber klar zu werden, was ich vom Spiel eigentlich erwarte.

    Dass sie den Nagel nicht 100% auf den Kopf treffen liegt in der Natur der Sache, aber diesen Anspruch erhebt Laws ja auch gar nicht. Eure Diskussion wurde deswegen der Sache sehr gerecht.

    Wenig überraschend: Ich bin ein Storyteller.

    Storyteller
    100%
    Butt-Kicker
    92%
    Method Actor
    58%
    Specialist
    42%
    Tactician
    42%
    Casual Gamer
    25%
    Power Gamer
    25%

  8. Gebüsch Aug 17, 2010

    Hi!
    Erstens: Wie immer gute Folge!
    Zweitens: Ich bin „quasi“ Neuling bei Rollenspielen. Ich spiele bei diversen Rollenspielrunden mit und leite selber eine Warhammer Fantasy und demnächst zum ersten Mal eine Cthulhu Runde. Was die Mitspieler in den von mir geleiteten Runden angeht, so kann man sagen, dass sie vollständig Casual Player sind! Ich hatte mich auch erst gefragt: „Wie schwer wird es die Spieler zu motivieren? Kann ich als SL-Noob diese Situation meistern?“
    Die Antwort ist relativ einfach. JA! Ich war auch völlig übberrascht! Ich stufe meine Mitspieler zum einen als Casual Spieler ein, da sie noch nie zuvor ein P&P Rollenspiel gespielt hatten und zum anderen weil ich nicht vorrausahnen konnte, welche Art von Spielertyp auf die jeweiligen Spieler passen würden.
    Letztendlich ist jeder, der anfängt P&P zu spielen, ein Casual Gamer, weil er vielleicht gehemmt ist oder nicht weiß wie man das spielt. Ich weiß nicht ob meine Gruppe ein Einzelfall ist, aber sie legten gerade als Anfänger „aktiver“ los, als Rollenspiel-Veteranen aus meinen anderen Spielrunden. Ich glaube dahinter steckt die Neugier. Alles wurde von ihnen auf Herz und Nieren getestet: Was kann man machen? Wie reagiert der NPC usw. … .
    Wünscht mir Glück, dass es bei der kommenden Cthulhu Runde genauso zu geht!
    Womit wir bei meinem letzten Punkt wären: Ich spiele mit meiner Gruppe als erstes Cthulhu Abenteuer das Szenario „Feuer&Asche“, welches dem SL-Schirm beilag.
    Nun würde ich gerne wissen welche Bücher man sich für Cthulhu unbedingt zulegen sollte. (Habe momentan: Spielerhandbuch, Spielleiterhandbuch, Arkham – Hexenstadt am Miscatonik).
    Ich würde mir wünschen, wenn ihr eine Liste von Cthulhu Abenteuern posten könntet, die man unbedingt gespielt haben sollte und in welchen Büchern/ auf welchen Internetseiten sich diese befinden. (Wäre zudem klasse wenn es Abenteuer wären mit Live-Elementen: Augenbinde usw.)

    mfg Gebüsch

  9. Im Spielleiterhandbuch (2. Auflage) lohnt sich auf alle Fälle „Das Schwarzwaldhaus“ mit dem seltsamen Schriftsteller und seinem dunkeln Geheimnis.

    Ansonsten lohnt sich „Abwärts“ in der CW 15 (glaube ich). Da ist auch „Girnwood Manor“ drin, ebenfalls ein sehr stimmungsvolles Szenario.

    „Tod an Bord“ aus Geisterschiffe war ebenfalls ein sehr schönes Szenario.

    In den beiden Innsmouth-Büchern sind auch gute Sachen drin, vor allem wenn deine Spieler die Geschichte „Der Schatten über Innsmouth“ nicht kennen.

    „Am Rande der Finsternis“, ebenfalls aus dem SL-Buch ist ein Klassiker, den man auf alle Fälle gespielt haben sollte.

    Die Cthuloide Welten beiten überhaupt viele gute Szenarios. In der zwölften Ausgabe war das schöne Szenario „Disharmonie“ enthalten. Da machen sich die Spielercharaktere auf die Suche nach seltsamen Spieluhren in Nürnberg.

    Für alles weitere müsste ich erst mal nachgucken. Zu den „Live-Elementen“ machen wir bald eine Episode und da werde ich dann alle Szenarios auflisten oder Tipps geben wie man sowas einbauen kann.

  10. So, bin jetzt halb durch und habe schon mal ein paar Kommentärchen:

    1) Der Butt-Kicker

    Will er metzeln oder Dampf ablassen? Das sind zwei verschiedene Dinge. Z.B. könnte ich mir sehr gut einen Dampablasser vorstellen, der etwa auf einem gehobenen Ball die Leute lächerlich macht und belästigt. Ich bin mir sicher, dass es da noch einen Haufen anderer Möglichkeiten gibt, die nicht explizit mit Gewalt zu tun haben.

    Und letztlich hat etwa Epidiah Ravachol buttgekickt indem er seinen Vorgesetzten als abstoßenden Archetyp in sein Rollenspiel einbaute. Gibt also auch Butt-Kicker unter Designern.

    2) Der Spezialist

    Wieso ist für den Spezialisten charakteristisch, dass er immer den gleichen Charakter spielt? Ich denke, es ist vor allem beim Hardcore-Spezialisten (immer Auto-Typis, immer Paladin, immer Magier) offensichtlich, aber letztlich sind alle Spieler Spezialisten, weil man im Kern meist doch immer den selben Charakter spielt.

    3) Shadowrun

    Mein Vorurteil gegenüber SR ist, dass alle Spieler Hardcore-Spezialisten sind. 🙂 Es gibt wohl kaum ein System mit so krass getrennten Charakterklassen.

    Mehr dann in Kürze.

  11. Und das wichtigste: Der zwerg kriegt seit jeher einen Boni auf Konsti und nicht auf Stärke 😉 Komme leider erst am Montag dazu, über die erste Viertelstunde hinaus zu hören.

  12. Athair Aug 22, 2010

    Dann will ich auch mal:

    Zuerst:
    Danke für eine weitere gute Folge von „system matters“.
    Interessant zu hören – wie immer.

    Nicht so gut gefallen hat mir, dass euere Diskussion über die verschiedenen Spielertypen relativ praxisferner als nötig stattgefunden hat.
    Sie verlässt den sicheren Boden von Laws Büchlein leider eher selten. Eine persönlichere Herangehensweise wäre wünschenswert gewesen.
    Toll fand ich die Vorstellung euerer eigenen Präferenzen* und die sich anschließenden Dispute – auch wenn die leider etwas kurz geraten sind.

    (* Bezüglich derer hatte ich schon länger gerätselt und ich war erfreut nicht sehr daneben gelegen zu haben.)

    @ Konflikte zwischen den Spielertypen:
    Matthias (hoffentlich richtg geschrieben) hatte dazu schon Richtiges angemerkt. Storyteller und Method Actor müssen einander nicht nahestehen. (Und es gibt keinen Spielertypus, der nicht irgendwie mit jedem anderen – für sich genommen – kompatibel wäre.) Wie dem Taktiker liegt dem Method Actor wenig an einer tollen Dramaturgie.

    Beispiel: Der SL präsentiert den Spielern einen mächtzigen Oligarchen, der ein Schlüssel-NSC sein soll.
    Wichtig für seine Story ist, dass die SC dem NSC erstmal ihr Vertrauen schenken, damit er dieses mindestens teilweise missbrauchen kann.

    Der Mathod Actor wird vielleicht die Kooperation mit dem unsymathischen Oligarchen verweigern und der Taktiker könnte versuchen den Handelsfürsten durch gleichwertige aber vertrauensseligere Kontakte zu ersetzen.
    Dagegen würde der Storyteller FÜR’S ERSTE mit dem NSC kooperieren – er ist ja schließlich eine Schlüsselfigur und für die Story wichtig.

    @ Handlung in Bezug auf Storyteller und Taktiker:
    Taktiker => Möchte entscheidenden Einfluß darauf haben, WIE sich das Abenteuer weiterentwickelt. Vorgeplante Höhepunkte und Wendepunkte sind ihm Schnuppe.

    Storyteller => Möchte zu einer interessanten Geschichte beitragen. Ob er Dinge einfach geschehen lässt, oder ob er sich sehr energisch für etwas einsetzt hängt von dem „Ort“ ab, an dem er die best-mögliche Geschichte vermutet. Spannungskurve und Abenteuerstruktur sind dem Storyteller sehr wichtig.

    Zum Schluß noch – meine „Werte“ :

    Tactician 100%
    Method Actor 83%
    Butt-Kicker 67%
    Storyteller 50%
    Casual Gamer 50%
    Specialist 42%
    Power Gamer 42%

    Interessant ist die Entwicklung, der Werte:
    Bei mir ist der Storyteller von einstmals 83% (2006) regelrecht abgestürzt. Über die Jahre stabil geblieben ist der Method Actor, auch wenn er die „Pole Position“ an den Taktiker abtreten musste. Butt-Kicker und Power Gamer bin ich nie zur selben Zeit, die wechseln in regelmäßigen Abständen ihre Positionen untereinander.

    Ein Ergebnis wie:
    92% Storyteller, Method Actor und Tactican, ist mMn keine ungewöhnliche Momentaufnahme.

    @ Momentane Lage der Spielertypen:
    Ich glaube es gibt einen Unterschied zwischen einer allgemeinen Aufschlüsselung einer Spielerpersönlichkeit und einer Betrachtung die auf – sagen wir DSA – bezogen wird.

    Auf DSA bezogen bin ich – die Besonderheiten des Spiels berücksichtigt – ein solcher Spieler:

    Casual Gamer 83%
    Storyteller 75%
    Power Gamer 67%
    Method Actor 58%
    Tactician 58%
    Specialist 50%
    Butt-Kicker 33%

    … jetzt ist’s aber genug.

    Gedanken über die Verknüpfung Spielertyp-Spielsystem-Creative Agenda kann sich jeder selber machen.

  13. Athair Aug 22, 2010

    … Schlechtschreibfehler dürfen behalten werden. 🙂

  14. Macthulhu Aug 23, 2010

    hier auch mal meine Werte:

    Method Actor
    83%
    Storyteller
    67%
    Specialist
    67%
    Butt Kicker
    50%
    Tactician
    33%
    Power Gamer
    17%
    Casual Gamer
    8%

  15. Manuel Aug 26, 2010

    Wollt ihr Eure Zuhörer bewerten 😉

    Storyteller
    92%
    Method Actor
    83%
    Specialist
    50%
    Tactician
    50%
    Power Gamer
    33%
    Casual Gamer
    8%
    Butt-Kicker
    0%

  16. southheaven Nov 25, 2010

    So langsam habe ich alle alten Folgen durch. 🙂

    Den Test habe ich dann auch mal gemacht und anscheinend sind Geschichte und taktiksches Planen für mich sehr wichtig. Der Rest liegt ziemlich gleich auf im Mittelfeld, nur Casual Gamer bin ich nur zu 1/3.

    Storyteller
    92%
    Tactician
    83%
    Method Actor
    58%
    Specialist
    58%
    Power Gamer
    58%
    Butt-Kicker
    50%
    Casual Gamer
    33%

  17. southheaven Nov 25, 2010

    [EDIT]Ich persönlich hätte meinen Anteil als Power Gamer höher eingeschätzt, zumindest so hoch, wie den Tactician.

  18. Ganz schön viel Text! ^^
    Aber jetzt mal ernsthaft, hab länger gebraucht einen wirklich guten Beitrag zu diesem Thema zu finden – es gibt da leider nicht so viel. Vielen Dank also, gefällt mir wirklich gut!

  19. Schön das es gefällt :-]

  20. Frostgeneral Jun 6, 2013

    Huhu Jungs,
    hattet ihr die Voicemail – PI-Cast von Achim – einmal behandelt?
    Sprich, das von ihm angesprochene Thema mit KING, Abwärts und Gatsby?
    Gibt es noch mehr solcher Sachen, die euch speziell einfallen?

  21. wulfila Jun 28, 2014

    Hallo system matters, hallo Besucher,

    habt ihr Erfahrungen mit Spielertypen gemacht, die ihren Status auch am Spieltisch etablieren bzw. es versuchen. Ich meine nicht den ihres gespielten Charakters, sondern ihren eigenen und den Wunsch die anderen anwesenden Spieler zu dominieren, um Kontrolle und Deutungshoheit über die Runde zu erlangen.

    Habe mich deswegen gerade aus meiner aktuellen Runde zurückgezogen. Ich denke Status-Spiele im Hobby Rollenspiel hinzunehmen ist ein Luxus. Dank Internet und spielerzentrale.de kanns aber mit neuen Kräften gleich weitergehen.