Quest: weiblich, zu deutsch: Suche, aus dem altfranzösischen queste, Ursprung Latein: quaestio dt.: „Forschung, Frage“ oder quaerere dt.: „fragen, suchen“. Bezeichnet in der Artusepik die Heldenreise oder Aventiure des Ritters oder Helden, in deren Verlauf er verschiedene Aufgaben löst, Feinde besiegt, Schwierigkeiten überwindet und dadurch Ruhm und Erfahrung erntet oder sein angestrebtes Ziel erreicht.
– Wikipedia

Siehe auch:

Quest: Ein einsteigerfreundliches Brettspiel mit Rollenspielelementen von Pegasus Press, das den Einstieg in die Rollenspielwelt ermöglicht.
– System Matters

In dieser Episode beschäftigen wir uns mit dem Brett- & Rollenspiel Quest. Wir werfen einen Blick auf die Mechanik des Spiels und hören kluge Antworten vom europäischen Questmeister höchstselbst, der Quest in sämtlichen Variationen gespielt hat.

[edit] Podcast dürfte jetzt wieder ohne Rauschen funktionieren… Hoffe ich zumindest. Frohe Weihnachten Leute!

 

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12 comments on “Episode 47 – Quest: Angriff der Orks

  1. Ich wurde jetzt vor Weihnachten mal gefragt, was man einer Gruppe von Mädchen (so 10-12) als einen Einstieg ins Rollenspiel geben könnte. Und ich habe im Prinzip sowas in Richtung Erzählspiel empfohlen. Wenn ich jetzt nochmal eure Besprechung von Quest höre und dazu den Inhalt der Box in dem Video sehe, würde ich sagen, dass ich dieses Spiel wohl nicht empfohlen hätte, selbst wenn es mir damals eingefallen wäre. Gar nicht mal weil Mädchen etwa den Kampfaspekt völlig ablehnen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass ein oder mehrere Mädchen in einer gemischten Gruppe Quest mitspielen, gibt ja wohl auch weibliche Charaktere, nur habe ich das Gefühl eine reine Mädchengruppe würde das Spiel gerade mit soviel Brettspielüberbau und auch so in der Optik nicht so annehmen.

    Wie seht ihr das? Kann man da eine tendenzielle Aussage treffen?

  2. Was hast du denn für ein Erzählspiel vorgeschlagen?

    Ich glaube für komplette Einsteiger kann sich Quest lohnen, weil es bekannte Elemente von Brettspielen nutzt und dennoch an das Rollenspiel ranführt.

    Aber ich lasse mich gerne belehren :-]

  3. Empfohlen habe ich keines, weil ich selber hauptsächlich englische Sachen spiele und es sollte schon ein deutschsprachiges Spiel sein. Etwas, was für Kinder geeignet ist, ist mir da dann nicht auf Anhieb eingefallen. Aber meine Empfehlung für die Richtung geht vorallem auf meine Erfahrung mit weiblichen Mitspielern zurück. Die haben eigentlich alle, egal was sie sonst noch so an Spielelementen mochten, die erzählerischen Aspekte von Rollenspiel geschätzt. Daher dachte ich mir für eine reine Mädchengruppe ist etwas mit reduzierten Regeln und mehr Möglichkeiten zum freien Erzählen für den Einstieg besser.

    Das andere ist halt diese klassische Fantasy-Optik, die auch Quest zu haben scheint. Wenn ich das mit sowas wie Mouse Guard vergleiche, kann ich mir wesentlich besser vorstellen, dass Mädchen in dem Alter sich darauf einlassen eine Gruppe Mäuse zu verkörpern, als diese Fantasycharaktere. Also eine Magierin vielleicht schon, aber nicht unbedingt einen Zwerg. 😉

    Allerdings wenn ich das richtig verstehe, hälst du Quest gleichermaßen für Jungen und für Mädchen geeignet?

  4. @Avi:

    Ich habe Quest sehr oft in den Testspielphasen mit 12jährigen Mädchen gespielt und ich kann guten Gewissens sagen, dass das die besten Runden überhaupt waren.

    Einmal aufs Spiel eingelassen fluppt das bei denen wie von selbst.

  5. @Skar: Danke. Ich habe nämlich schon befürchtet, dass das möglicherweise einfach meine Vorurteile sind und in der Praxis vielleicht gar nicht so ins Gewicht fällt. Scheint tatsächlich so zu sein.

  6. Problem gelöst :-] Danke für eure Anmerkungen! :-]

  7. ich habe ja letztens bereits geäußert, dass ich anfänger bin (soll heißen ich habe noch nie ein rollenspiel gespielt).

    ich habe mir also Quest geleistet und werde (durch Neujahr bedingt) erst im Januar das Spiel testen können.

    Allerdings habe ich schon fleißig im Handbuch geblättert, und es sind mir ein paar Kleinigkeiten aufgefallen.

    1. Es Wird auch hier nicht näher beschrieben was ein Rollenspiel ist und was Pen & Paper von anderen Spielen unterscheidet. Angesichts der Zielgruppe unverständlich. Ich habe erwartet, dass Pegasus die Spieler in Richtung Cthulhu oder Shadowrun lenken möchte, oder demnächst ein eigenes P&P Fantasy Franchise auf den Markt bringt, zu dem Quest hinführen soll.

    2. Ist der Preis mit 25 Euro wirklich zu hoch? Was kostet ein D&D Handbuch, oder ein Cthulhu Spielleiter-Handbuch?! Deutlich mehr. Und man bekommt auch mehr, keine Frage!
    Im von Euch als Vergleich herangezogenen D&D Essentials finde ich den Preis auch nicht unangemessen, da Quest nach 5 Abenteuern (ca. 10 Stunden Spielzeit) erklärt wie man eigene Abenteuer erstellt und D&D Essentials nur ein Abenteuer bietet und Regeln (?) nur bis Level 2 parat hält. Es muss also zum weiterspielen ein weiteres Buch gekauft werden, und vermutlich noch eins, und noch eins, und…. auch wird nicht näher auf die Erstellung eigener Abenteuer eingegangen.

    3. Die Abenteuer-Spielbuch Mentalität von Quest trübt auch ein Bisschen meinen ersten Eindruck. Zum einen sind Freiheiten fast gar nicht vorhanden und zum anderen ist die Erzähl-weise (also die Vorlese-texte) nicht sehr atmosphärisch.

    Ich möchte an dieser Stelle auch das John Sinclair Abenteuerspiel erwähnen, welches von der Herangehensweise an D&D Essentials erinnert. „Was ist ein Rollenspiel?“, Soloabenteuer in Form eines Abenteuerspielbuchs, Regeln Gruppenabenteuer, und natürlich eine Einführung in das Sinclair Universum. Allerdings alles auf deutsch. Der Preis mit 30 Euro könnte an dieser Stelle aber wirklich als zu Hoch angesehen werden, das auch hier nicht auf die Erstellung eigener Abenteuer eingegangen wird. Trotzdem werden alle nötigen Regeln genannt, und man benötigt (mit ein bisschen Fantasie) keine weiteren Bände.
    Aufgrund des Themas richtet sich das Spiel nicht an Kinder!

    Quest ist für Leute gedacht, die sich nicht so viele Gedanken darüber machen, was Sie eigendlich grade spielen und einen schönen Abend ohne viel Aufwand haben zu können.
    Casual würde ich sagen.

    D&D 4E und Sinclair richten sich an Leute die durchaus wissen worauf sie sich einlassen, und sich einen leichten Einstieg (als Spielleiter) in ihr neues Hobby erhoffen.

    Ich werde nach Quest als nicht gleich mit DSA , D&D, Cthulhu, etc. loslegen. John Sinclair halte ich für den nächsten Schritt in Richtung der „Großen“ Rollenspielsysteme (Sofern die „Großen“ dann überhaupt noch interessant sind).

    Danke für´s zuhören.

  8. southheaven Jan 9, 2011

    hi,

    ich finde es sehr schade, dass sich ein Trend daraus zu entwickeln scheint, dass nur noch selten komplette Manschaft den Podcast präsentiert. Viel vom Charme bezieht dieser nämlich von der stimmigen Chemie zwischen euch dreien.

    Des weiteren ist die erste Woche des neuen Jahres schon rum und es gibt immer noch keinen Jahresrückblick 2010. 😉

    gruß
    dirk

  9. Erstmal zum Drumherum: Dickes Minus – Markus etwas näher vorstellen, vor allem für die, die ihn nicht von den Cthulhu-Podcasts kennen. Auch hab ich das mit dem Questmeister nicht verstanden – bei Munchkin ist das ja n Titel, dachte, Pegasus hatte da sowas gestartet, aber die Betitelung resultiert aus den Erfahrungn von Markus!???!

    Die Folge selber ist aber gelungen! Quest hat mir selbst auch gut gefallen.

  10. Ich glaube die Vorstellung haben wir vergessen. Wir mussten den Podcast zweimal aufzeichnen, weil wir ein technisches Problem hatten :-[

    Der Questmeister ist der Spielleiter, das ist eigentlich schon alles :-]

    Danke für das Kommentar und das Lob 🙂

  11. Noch mal zu dem Signalhorn. Wenn ich das recht verstehe, dann ist es so, dass man das Horn genau dann weiter gibt, wenn man eine Entscheidung über die Gruppe weg getroffen hat.

    Läuft das nicht dem Gedanken entgegen, dass damit Gruppendispute aufgelöst werden sollen? Führt das nicht dazu, dass die Leute gerne auf ihrem Horn sitzen bleiben?

    Angenommen, die Gruppe diskutiert darüber, ob man jetzt links oder rechts gehen soll und es gibt keine Einigung. Der Barbar mit dem Horn ist aber recht zuversichtlich, dass es später ein magisches Schwert gibt, das er gerne hätte. Also möchte er das Horn so lange noch behalten um auch sicher zu stellen, dass er es bekommt. Entsprechend hat er keine Lust, eine links-rechts-Entscheidung zu treffen.

    Sagt dann irgendwann der SL „Du *musst* jetzt entscheiden“? Oder wird dann ad infinitum diskutiert? Nur so meine Überlegungen dazu.

    Davon ab: Danke für die Vorstellung!

  12. Interessanter Gedanke, ich hoffe da weiß der Markus Rat :-]