Eine etwas ungewöhnliche Episode unserer Gesprächsreihe, denn hier finde ich mich selbst im Gespräch wieder. Stefan (bekannt aus den Literarischen Specials und den Söhnen Sigmars) fragt mich über Cthulhu Gaslicht aus und ich erkläre was mir gut gefällt, wie es mit Gaslicht weiter geht und warum Deutschland im Buch nur angerissen wird. Viel Vergnügen!

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6 comments on “System Matters im Gespräch 7 – Cthulhu Gaslicht

  1. Ferdinand Jun 21, 2014

    Schöne Folge (wenngleich die Ton-Quali stellenweise grausam ist) und wirklich schön, dass der Gaslichtband endlich auf Deutsch zu haben ist! Bin sehr gespannt auf die von euch hinzugefügten Abschnitte 🙂
    Schade, dass Daniel das wilhelminische Deutschland für Mythos-untauglich hält, da gibt’s doch ne Menge:
    – volkstümelnde Gesellschaften, die an alten Germanenbrauch anknüpfen wollen (prima Kultisten mit Kontakten bis in die höchsten Kreise)
    – der Flotten-Wahn des Kaisers ( … vom geheimen U-Boot Stützpunkt wo Experimente an gefangenen tiefen Wesen stattfinden, weiß die Öffentlichkeit natürlich nichts)
    – ne Menge alter Römerbauten und das aufkommende Interesse an Altertumswissenschaft im Staatsauftrag (tolle Sites für Artefakte und Dinge, die besser vergraben geblieben wären)
    – die deutschen Märchen (da gab’s doch mal diese „Froschkönigfragmente“ als Abenteuer….), außerdem mangelt’s deutscher Folklore ja nicht an blutrünstigen, oder schaurigen Geschichten um örtliche Bauten, Personen oder Aberglauben.
    – Elsass-Lothringen und Westfalen sind beides auch sehr mystische Regionen mit viel Aberglauben (vom Kaffeesatz bis Hexenglaube, zweitem Gesicht etc.)
    – Im Zuge der ganzen „völkischen“ Gesellschaften wird Spiritismus im Bürgertum und Adel gleichermaßen betrieben und teilweise sogar als pseudo-wissenschaftlich anerkannt.
    – die romantischen deutschen Burgen und kleinen Fürstentümer (perfekte Schauplätze für „gothic adventure“)
    – ein wissenschaftlich-wirtschaftliches Powerhouse (der verrückte Wissenschaftler hat ja nicht umsonst meist einen deutschen Namen)
    – der noch viel extremere Gegensatz zwischen Gründerzeit-Stadtatmosphäre und beschaulich (rückständigem) Land, wo die Menschen immer noch leben wie im Mittelalter (schreit förmlich nach einer Familie inzüchtiger bayrischer Hillbillies, die an der alten Eiche Shub-Niggurath opfern …)
    – der Moloch Berlin, dessen Unterwelt (Zille sein Milieu bietet ein hervorragendes Gangster-Setting)
    – Sozialisten, Anarchisten und Demokraten vs Obrigkeit (Geheimgesellschaften, Freimaurer und Rosenkreuzer sind ebenfalls sehr aktiv im wilhelminischen Reich)
    – soziale Spannungen in den Großstädten gegen die England wie ein Musterbeispiel eines Sozialstaates erscheint ….

    nur so ein Paar Einfälle für einen wilhelminischen Deutschland Band 🙂

    • Für die teilweise schlechte Tonqualität möchte ich mich enttschuldigen. Für die nächsten Aufnahmen werde ich mir ein neues Mikro zulegen.

      Deine Ideen zum wilhelminischen Deutschland finde ich sehr gut und vielleicht greift sie jemand auf, und macht einen Cthulhu-Band daraus. 😉

      AL

      • Plädiere für den Titel „Cthulhu unter der Pickelhaube“ 🙂

        • Sire Godefroy Jun 28, 2014

          Da würde ich direkt mitschreiben! Ein paar von Ferdinands Ideen ähneln stark meinen gedanklichen Einwürfen, als Daniel sich im Podcast ablehnend äußerte. Wenn die Redaktion also noch Schreiber braucht… 😉
          Abgesehen davon eine sehr interessante Folge, die Werbeeinblendungen sind wohl völlig berechtigt. Die Eigenständigkeit gegenüber den manchmal recht schmallippigen Supplementen von Chaosium kann ich nur begrüßen.

          Tilman

  2. Ich habe leider noch keine Zeit gefunden reinzuschauen, aber ich hab es schon gekauft! Bin gespannt drauf!!!

  3. Ich bin schon sehr auf den Inhalt gespannt!