…Don’t let him come too close to you he’ll catch you if he can.
– Henry Hall & the BBC Dance Orchestra
Here comes the Boogey Man

Das ist kein Kindermärchen. Keine Geschichte zum Einschlafen. Keine schöne Erzählung. Nichts für eine Gute Nacht… Nein, dies ist ein Schauermärchen, erzählt von John Wick:

The Village is made of rust, oil and steam. Every corner is jagged, catching and ripping clothes. Thick black clouds of smog keep the sun and moon far away from the Village and no waves ever roll up on the shore. The sea sits like a corpse, its dark waters still and silent. Iron clocks hang over the streets, clicking away the hours, but none of them tell the same time.

The children are not alone in the Village. There are two others. One of them lives in the tall house on the hill, sending a deep shadow across the center of the Village. The children hear the tinkling of an out-of-tune piano and the garbled voice singing along with it. Songs of gleeful murder, songs of graveyard dances.

Then, at night, he steps from the front door, his hat on his head, his cane in hand, and he walks through the Village’s cramped streets, his smile flashing, his eyes hidden behind black glass, his skin as pale as the moon hidden by the thick clouds high above.

The other is a frail-looking woman, clouded by the colors of the sky. Bright blues twist around her, her long, white arms falling dull at her side. The silent woman dressed in blue silks, her face mercifully hidden behind a thick veil. He speaks to her in a high, broken voice, singing to her sometimes, but she says nothing, only follows alongside, as silent as the sea.

All the children know them, but none of them dare look. With every step, he clicks his cane on the cobblestones, tossing candies out into the streets, into the gutters, into the alleyways with his impossibly long fingers. He watches as the candies trickle down from his fingers, finding their way into the cracks and crevices, looking for any shift in the shadows, listening for any slip of the tongue…

Wir haben uns Schauermärchen (trotz Märchen kein Kinderspiel) einmal angeschaut. Besprechen das System und den Einstieg in den Alptraum im ersten Teil des Podcastes. Im zweiten Teil richten wir uns direkt an den Spielleiter und geben Tipps für das Szenario und den Spielabend. Berichten auch von Stolperfallen und Hindernissen. Vielleicht ergibt sich ja für den ein oder anderen ein Schauermärchen über die Ostertage ;-]

 

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11 comments on “Episode 33 – Hush Hush Hush, Here Comes the Boogeyman…

  1. Wieder ein sehr schöne Episode, auch wenn ich solcherlei Geschichten lieber mit „Little Fears“ realisiere. Und die Aussage, es sei ein Regelwerk zum einmal nutzen und dann in den Schrank stellen ist in Bezug auf eine reine pdf-Publikation ein enig unglücklich gewählt 😉 Ich werd es mir trotzdem mal zu Gemüte führen, danke für den Tipp.

    Grüße aus dem Niemandsland,

    Eddie

  2. Putenbrust Apr 4, 2010

    Hallo, System-Matters-Podcast-Team!

    Wieder einmal eine sehr schöne Episode und Respekt an euren eisernen Willen, die zwei Episoden pro Monat durchzuhalten. Hoffentlich ist Patrick bald wieder dabei, zu zweit seid ihr erschreckend oft einer Meinung 🙂 .

    Ich habe das Schauermärchen von Wick schon länger beliebäugelt und es nach eurer sehr positiven Kritik zum Spottpreis erworben und ich muss sagen: Ich bin wirklich enttäuscht! Okay, bei dem Preis darf man sich nicht beschweren, trotzdem:

    Die Curse of The Yellow Sign Geschichtchen von ihm waren ja schon unstruktuiert und teilweise einfach widersprüchlich und verbesserungsbedürftig (beispielsweise die sich widersprechenden Aussagen auf den Charakterbögen im ersten Teil…liest das Johnny eigentlich noch mal durch, bevor er es verkauft?), aber die Geschichte machte das wieder gut.

    **Achtung: Spoiler **

    Aber Schauermärchen? Da wird man ja wirklich zu 100% alleine gelassen als SL. Wer ist das blaue Mädchen? Wie sollte sich eine typische Verfolgungsjagd mit dem Boogeyman abspielen? Angeblich lebt ja eine ganze Kindergesellschaft in diesem toten Dörfchen, warum und wie lange schon und was wissen die? Ich habe beim Lesen das Gefühl, dass alles, was mir das Buch gibt, folgendes ist: Da ist ein Dorf, leer (aber mit vielen Kindern??), alles ist düster, keiner weiß irgendetwas, der Boogeyman tötet alle. Weder gibt es Möglichkeiten, an Informationen zu kommen (selbst der Totengräber weiß *nix*), noch einen ersichtlichen Sinn und Zweck, geschweige denn ein Hinweis an die Spieler, was sie denn nun tuen können. Das ist für ein Rollenspielszenario einfach zu schwach.

    ** Spoiler Ende **

    Ganz großen Respekt an Daniel, der aus diesem unfertigen Wirrwarr ein spielbares Abenteuer zaubern konnte.

    Don’t get me wrong: Die Idee finde ich wie auch schon bei CotyS super und das Indie-System dahinter ist auch ganz nett, aber ich muss noch eine Menge Stunden Arbeit investieren und ein paar Nebenplots ersinnen, bevor ich denke, das meine Spieler Spaß damit haben können. Leider sinkt der gute Wick bei mir langsam etwas im Ansehen (kennt ihr die ‚Wicked Fantasies‘ vom Open Design Podcast? Die finde ich wirklich pfui bäh und ziemlich selbstherrlich).

    Entschuldigt den Mammutpost :-), viele Grüße, macht weiter so,

    Michael

  3. Macthulhu Apr 5, 2010

    arghhhh …. erst einmal Danke für den tollen Podcast, wie immer … allerdings wollte ich mir den heutigen Abend mit „Pans Labyrinth“ versüßen, und was passiert dann 6 min. vor Ende des Podcasts haut mir Matthias einen Spoiler ins Ohr den ich lieber nicht hätte hören wollen ….

    Nichts für Ungut 😉

  4. Hm, bin jetzt gerade ein wenig ambivalent, was „Schauermarchen“ angeht. Habe bisher bei allen John-Wick-PDFs gezögert, weil ich oft gelesen habe, die Bücher / Systeme / Szenarien wären unvollständig. Es würden Regeln oder Kapitel fehlen und wäre nicht bis zum Ende durch gedacht bzw. nicht testgespielt.

    Ist da was dran?

  5. Ich sags mal so: Es wird oft vielmehr ein Setting/Schauplatz gegeben und als SL kann man dann damit machen was man will. Die Grundidee von Schauermärchen bleibt einfach: Der Böse Mann will die Kinder fangen.
    Als SL muss man dann ein wenig nachhelfen und selbst Hinweise fallen lassen, dass die Kinder auch wissen was zu tun ist. Das ist etwas schade, aber ein lösbares Problem. Anfängern würde ich aber nicht zu dem Spiel raten.

    Die Cthulhu-Szenarien „Curse of the Yellow Sign“ funktionieren ähnlich. Ich habe sie bisher nur gelesen. Ein Test steht noch aus :-]

  6. Ok, also sind die John-Wick-Rollenspiele / – Settings eher eine Anregung zum selbermachen als wirklich ein spielfertiges Produkt? Das ist ja an sich nichts schlechtes, damit käme ich gut klar.

  7. Auch wenn die Episode bereits etwas älter ist ein kurzer aktueller Hinweis: bei drivethru gibt es aktuell Schauermärchen – neben einigen weiteren Büchern von John Wick – als „Pay what you want“.

  8. Interessante, inspirierende Folge, auch im Abstand von dreieinhalb Jahren noch immer. Tja, bald habe ich wirklich _alle_ Folgen gehört. Bleibt am Ball.